Fotos unter MacOS und Linux

4.5
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XnView als platt­form-unab­hän­gi­ges Verwaltungstool

Seit mehr als zwan­zig Jah­ren nut­ze ich pri­vat aus­schließ­lich die Betriebs­sys­te­me MacOS und Linux. Schien MacOS dem immer irgend­wie unfer­tig wir­ken­den, aber immer­hin kos­ten­frei­en Linux frü­her in Sachen Bild­be­ar­bei­tung haus­hoch über­le­gen, so hat sich dies in den letz­ten Jah­ren sehr stark ver­än­dert. Ein Blick in die all­täg­li­che Praxis.

XnView kurz erklärt

 

Die Fotos sind im Kas­ten und möch­ten wei­ter­ver­ar­bei­tet oder ein­fach nur sor­tiert und ver­wal­tet wer­den. Und hier müs­sen es kei­ne Soft­ware-Schwer­ge­wich­te sein, mit denen man “los­legt”. Hat­te ich frü­her in Ligh­troom und Pho­to­shop der Fir­ma Ado­be treue Weg­be­glei­ter, so bin ich seit Ein­füh­rung des Abo-Modells qua­si “aus­ge­stie­gen”. Die Suche nach Alter­na­ti­ven gestal­te­te sich glück­li­cher­wei­se nicht all­zu schwer — alles eine Gewohnheitsfrage.

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Unter MacOS
… nut­ze ich zur Ver­wal­tung mei­ner Fotos die bei­den Pro­gram­me “XnView” (Mul­ti­platt­form) sowie “Lumi­nar” (Ver­si­on AI) der Fir­ma Skylum, wobei ers­te­res kos­ten­los ist und Lumi­nar AI damals für schlap­pe 79 Euro zu haben war. Bei­de Pro­gram­me ergän­zen sich für mich ide­al: XnView ist haupt­säch­lich ein schnel­ler Bild­be­trach­ter, mit dem vie­le Fotos gleich­zei­tig umbe­nannt und/oder ver­schlag­wor­tet wer­den kön­nen. Sor­tie­ren ist eben­so wenig ein Pro­blem, wie der direk­te Zugriff auf die (selbst ange­leg­te) Fest­plat­ten­struk­tur. Die Bild­be­ar­bei­tungs­mög­lich­kei­ten sind eher rudi­men­tär, doch das stört mich eher weniger 

Lumi­nar AI unter MacOS

… denn da kommt eben Lumi­nar ins Spiel. Seit der Ver­si­on 3 bin ich hier dabei und das ist auch gleich­zei­tig der “Pfer­de­fuß” der Soft­ware. Mit jeder neu­en Ver­si­on kamen neue “Super­funk­tio­nen” hin­zu, die Abwärts­kom­pa­ti­bi­li­tät hin­sicht­lich vie­ler Plugins lässt zu wün­schen übrig. Was als Ver­kaufs­mo­dell ganz sicher taugt, bringt bei lang­fris­ti­ger Benut­zung zumin­dest Irri­ta­tio­nen mit sich. 

Affi­ni­ty als Photoshop-Ersatz?

Bleibt in Sachen Bild­be­ar­bei­tung eine Alter­na­ti­ve zu Pho­to­shop: In mei­nem Fall “Affi­ni­ty Pho­to” des bri­ti­schen Her­stel­lers Serif. Kor­rek­tur- und Retu­sche­werk­zeu­ge las­sen kei­ne Wün­sche offen, sogar die Ein­bin­dung vie­ler Pho­to­shop-Plugins ist mög­lich. Doch so ganz warm wer­de ich noch immer nicht mit dem Pro­gramm — viel­leicht, weil vie­le der Auf­ga­ben zum Teil bereits durch Lumi­nar abge­deckt werden. 

Und unter Linux? 
Obwohl ich in den letz­ten Jah­ren par­al­lel immer mal eine ande­re Linux-Dis­tri­bu­ti­on aus­pro­bier­te, bin ich letzt­end­lich bei Debi­an geblie­ben. Auch hier nut­ze ich “XnView” — was eben­so sta­bil und zügig sei­nen Dienst ver­rich­tet, wie unter MacOS. 

Darkta­ble — mehr als ein Lightroom-Ersatz

Als Ligh­troom/Lu­mi­nar-Alter­na­ti­ve taugt aus mei­ner Sicht ein­zig “Darkta­ble”. In vie­ler­lei Hin­sicht ist es sogar der Kon­kur­renz über­le­gen — und dazu noch kos­ten­los. Zwar gibt es das Pro­gramm auch unter MacOS, doch die Per­for­mance lässt hier echt zu wün­schen übrig. Glei­ches gilt für …

Gimp, Stan­dard unter Linux

Gimp, dem Open Source-Klas­si­ker in Sachen Bild­be­ar­bei­tung. Gimp als teil­wei­se Pho­to­shop-Alter­na­ti­ve (es gibt diver­se Pho­to­shop-ähn­li­che Ober­flä­chen) läuft schnell und bleibt — für mich — auch Affi­ni­ty Pho­to überlegen.

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Mein Fazit: Da ich mit bei­den Betriebs­sys­tem unter­wegs bin, nut­ze ich auch die jewei­li­gen Soft­ware-Vor­zü­ge, es gibt nicht DAS Tool. “XnView” als rei­nes Foto-Ver­wal­tungs­tool etwa ist irgend­wie Pflicht, zur Bear­bei­tung ist Gimp nach wie vor mei­ne ers­te Wahl. 

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