Klein, schnell, MFT

Olym­pus OM‑D E‑M5 Mark II

Waren das noch Zei­ten, als ich mit mei­nen EOS-Model­len plus Equip­ment Taschen und Schrän­ke füll­te. Die heu­te — ver­gleichs­wei­se — spar­ta­ni­schen Zustän­de füh­len sich noch immer manch­mal wie ein Ent­zug an, geben mir aber zumin­dest das Gefühl zurück, mich ein­zig auf das Foto­gra­fie­ren besin­nen zu kön­nen.

Werbung!

Seit mei­nem Umstieg von diver­sen EOS-Model­len (6D/70D) auf eine Olym­pus-Sys­tem­ka­me­ra habe ich wie­der Platz in den Schrän­ken und auch gefühlt mehr krea­ti­ven Raum zum Foto­gra­fie­ren. Die Aus­rüs­tung passt inzwi­schen in einen klei­nen Fotoruck­sack und für ein Ziel in der Haupt­stadt oder “jwd” rei­chen meist 2 Objek­ti­ve. Die OM‑D E‑M5 Mark II, die ich mir im letz­ten Jahr zuleg­te, erfüllt mei­ne Anfor­de­run­gen noch immer spie­lend.

Auch MFT bleibt natür­lich sub­jek­tiv

Ihre Stär­ken hat die klei­ne Kame­ra vor allem auf der Stra­ße und in dunk­len Ecken, denn hier lässt sich noch bei mäßi­gen Licht­ver­hält­nis­sen gut aus der Hand knip­sen. Dabei ersetzt der Sen­sor natür­lich mit­nich­ten eine gute Licht­quel­le. Wie war das noch, als ich — zwin­gend mit einem Sta­tiv bewaff­net — durch die Gegend zog? Das ist gefühlt lan­ge her und manch­mal ver­mis­se ich das sogar etwas.

 

Natür­lich darf man auch nör­geln, wenn es um MFT und die damit ver­bun­de­ne Auf­lö­sung geht. Schließ­lich klin­gen 16 Mega­pi­xel (obwohl völ­lig aus­rei­chend, eine BVG-Hal­te­stel­le zu pla­ka­tie­ren) nicht beson­ders üppig. Und auch hier gibt es mehr als nur Abhil­fe: Im Modus “hoch­auf­lö­sen­de Auf­nah­me” mit 40 Mega­pi­xeln (!) wäre das Ergeb­nis aus­rei­chend groß, um eben rie­sen-groß­for­ma­tig aus­ge­druckt wer­den zu kön­nen. Für Objekt- und Archi­tek­tur­fo­to­gra­fi­en mög­li­cher­wei­se wich­tig, um kleins­te Deta­isl sicht­bar zu machen. Auf­grund der 8‑Bil­der-Zusam­men­set­zung zu einem Ein­zel­bild fal­len aller­dings beweg­li­che Moti­ve in die­ser Grö­ße aus. Aber noch­mal … wer braucht 40 MP?

Werbung!

Viel wich­ti­ger als alle tech­ni­schen Para­me­ter — hier ein frü­he­rer Test­be­richt — ist für mich per­sön­lich aller­dings die Fle­xi­bi­li­tät, die ich mit die­ser Sys­tem­ka­me­ra nun­mehr besit­ze. Im Grun­de rei­chen mir 2 Objek­ti­ve: Das Olym­pus M.Zuiko Digi­tal 14–42mm 1:3.5–5.6 II R sowie das Tele­zoom­ob­jek­tiv Olym­pus M.Zuiko ED 40–150mm f:4.0–5.6 R.

 

Bei­de Objek­ti­ve sind recht klein, leicht und decken einen gro­ßen Auf­nah­me­be­reich ab. Die Bild­qua­li­tät emp­fin­de ich als aus­ge­zeich­net, was mich aller­dings nicht dar­an hin­dert, bei­spiels­wei­se auch alte Fest­brenn­wei­ten aus Ana­log­zei­ten via Adap­ter an der Kame­ra aus­zu­pro­bie­ren.

Bei­trag tei­len!

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Translate »